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Pfefferminz

Botanischer Name: Mentha x piperita L.

Deutsche Bezeichnung: Pfefferminzblätter
Lateinischer Name: Menthae piperitae folium
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blätter

Deutsche Bezeichnung: Pfefferminzöl
Lateinischer Name: Menthae piperitae aetheroleum
Verwendeter Pflanzenteil: Ätherisches Öl, durch Wasserdampfdestillation aus den frischen oberirdischen Pflanzenteilen der blühenden Pflanze

Gut belegte Anwendung

Pfefferminzöl als pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von leichten Krämpfen des Magen-Darm-Trakts, Blähungen und Bauchschmerzen, insbesondere bei Patienten mit Reizdarmsyndrom

Bewertung: 4.5 von 5.

Zum Schlucken (orale Einnahme)

  • Ab 12 Jahre 0,2-0,4 ml Pfefferminzöl in festen, magensaftresistenten Darreichungsformen. Tagesdosis: 0,6-1,2 ml aufgeteilt auf 2-3 Mal täglich
    Von 8 bis 11 Jahren: 0,2 ml Pfefferminzöl in festen, magensaftresistenten Darreichungsformen; 3-mal täglich

Die magensaftresistenten Darreichungsformen müssen 30 Minuten vor den Mahlzeiten unzerkaut eingenommen werden.
Die magensaftresistenten festen Darreichungsformen sollten im Ganzen geschluckt, d. h. nicht zerkleinert oder gekaut werden, da dies zu einer vorzeitigen Freisetzung des Pfefferminzöls führen würde, was möglicherweise lokale Reizungen von Mund und Speiseröhre begünstigen könnte.

Die magensaftresistenten Darreichungsformen sollten so lange eingenommen werden, bis die Symptome abklingen. In der Regel passiert das innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Wenn die Symptome hartnäckiger sind, kann die Einnahme von magensaftresistenten Darreichungsformen über einen Zeitraum von maximal 3 Monaten pro Behandlung fortgesetzt werden. Wenn sich die Symptome während der Anwendung des Arzneimittels verschlimmern, sollte ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.

Die Anwendung bei Kindern unter 8 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise von Pfefferminzöl ist nicht vollständig bekannt. Es wird vermutet, dass es Krämpfe lindern kann, indem es auf Kalziumionen einwirkt, die an der Kontraktion der glatten Muskeln im Darm beteiligt sind, dadurch werden die Muskeln entspannt.
Mehrere Studien an gesunden Probanden oder Patienten deuten darauf hin, dass intraluminal (Magen oder Dickdarm) oder oral verabreichtes Pfefferminzöl eine spasmolytische Wirkung auf die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Trakts ausübt.
Pfefferminzöl scheint die Produktion von Gallenflüssigkeit zu steigern. Die choleretische (den Gallenfluss steigernde) und schaumhemmende Wirkung von Pfefferminzöl kann eine zusätzliche Rolle zur krampflösenden Wirkung spielen, indem sie die abdominale Distension sowie Unbehagen und Bauchschmerzen verringert.
In systematischen Übersichten und Meta-Analysen weisen placebokontrollierte Studien darauf hin, dass Pfefferminzöl eine Verbesserung der Bauchschmerzen und der globalen IBS-Symptome bewirkt.

Menthol und andere terpenhaltige Bestandteile des Pfefferminzöls sind fettlöslich und werden im proximalen Dünndarmtrakt rasch resorbiert. Bis zu einem gewissen Grad werden sie in Form von Glucoroniden ausgeschieden. Die Spitzenwerte der Mentholausscheidung im Urin waren bei den Präparaten mit modifizierter Wirkstofffreisetzung im Vergleich zu den Präparaten mit sofortiger Wirkstofffreisetzung niedriger und die Ausscheidung verzögert.
In einer klinischen Studie mit Pfefferminzöl und einer klinischen Studie mit Menthol wurde eine gewisse Hemmung der CYP3A4-Aktivität beschrieben.

Pfefferminzöl als pflanzliches Arzneimittel zur Linderung leichter Spannungskopfschmerzen

Bewertung: 4.5 von 5.

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (kutane Anwendung)

  • 10% Pfefferminzöl in Ethanol für flüssige oder halbfeste Zubereitungen; auf die Haut von Stirn und Schläfen einreiben; Anwendung kann bis zu 2-mal im Abstand von 15 Minuten wiederholt werden, gesamte Behandlung nur einmal täglich

Wenn die Symptome während der Anwendung fortbestehen oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.

Augenkontakt mit ungewaschenen Händen nach der Anwendung von Pfefferminzöl kann möglicherweise Reizungen verursachen.

Wirkungsweise

Die örtliche Anwendung von Pfefferminzöl erzeugt durch die Stimulierung der kälteempfindlichen Rezeptoren ein lang anhaltendes Kältegefühl, das eine schmerzlindernde Wirkung hat.

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Pfefferminzblätter zur Linderung von Verdauungsbeschwerden und Darmwind (Flatulenz)

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 4-11 Jahre: 1,0-2,0 g der ganzen oder der zerkleinerten Blätter in 100-150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 3-mal täglich
    Ab 12 Jahre: 1,5-3,0 g der ganzen oder der zerkleinerten Blätter in 100-150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 3-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnis 1:5; Ethanol 45% vol.) oder (Verhältnis 1:5; Ethanol 70% vol.): 2,0-3,0 ml, 3-mal täglich (für Erwachsene)

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Bei Kindern unter 4 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Pfefferminzöl zur Linderung von Husten- und Erkältungensymptomen

Bewertung: 4 von 5.

Zum Inhalieren

  • 0,08-0,16 ml des ätherischen Pfefferminzöls; bis zu 3-mal täglich das ätherische Öl in heißes Wasser geben und den Dampf einatmen.

Die Anwendung bei Kindern zwischen 2 und 11 Jahren wurde mangels ausreichender Daten nicht nachgewiesen.

Zum Schlucken (orale Einnahme) oder an der Mundschleimhaut (oromukosale Anwendung)

  • 0,08-0,12 ml des ätherisches Pfefferminzöls, 3-4 Mal täglich als Lutschtabletten oder Mundspray

Die Anwendung bei Kindern zwischen 2 und 11 Jahren wurde mangels ausreichender Daten nicht nachgewiesen.

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (kutane Anwendung)

  • Nasensalben mit 1-5% Pfefferminz; Bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die Brust oder den Rücken oder um die Nasenlöcher auftragen

Die Anwendung bei Kindern zwischen 2 und 11 Jahren wurde mangels ausreichender Daten nicht nachgewiesen.

Auf der Haut (kutane Anwendung) und durch die Haut (transdermale Anwendung)

  • Ab 18 Jahre: Halbfeste und ölige Zubereitungen mit 5-20% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 5-10% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen
    12 bis 17 Jahre: Halbfeste Zubereitungen mit 5-15% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 3-6% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen
    4 bis 11 Jahren: Halbfeste Zubereitungen mit 2-10% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 2-4% Pfefferminzöl; bis zu dreimal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Augenkontakt mit ungewaschenen Händen nach der Anwendung von Pfefferminzöl kann möglicherweise Reizungen verursachen.
Pfefferminzöl sollte nicht auf verletzte oder gereizte Haut aufgetragen werden.

Die Anwendung bei Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren ist mangels ausreichender Daten nicht belegt.

Pfefferminzöl zur Linderung örtlich begrenzter Muskelschmerzen

Bewertung: 4 von 5.

Auf der Haut (Kutane Anwendung) und durch die Haut (transdermale Anwendung)

  • Ab 18 Jahre: Halbfeste und ölige Zubereitungen mit 5-20% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 5-10% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen
    12 bis 17 Jahre: Halbfeste Zubereitungen mit 5-15% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 3-6% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen
    4 bis 11 Jahren: Halbfeste Zubereitungen mit 2-10% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 2-4% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen

Es wird nicht empfohlen, die Anwendung länger als 2 Wochen ununterbrochen anzuwenden. Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Augenkontakt mit ungewaschenen Händen nach der Anwendung von Pfefferminzöl kann möglicherweise Reizungen verursachen.
Pfefferminzöl sollte nicht auf verletzte oder gereizte Haut aufgetragen werden.

Die Anwendung bei Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren ist mangels ausreichender Daten nicht belegt.

Pfefferminzöl zur Linderung örtlich begrenzter Juckreizzustände bei intakter Haut

Bewertung: 3.5 von 5.

Auf der Haut (kutane Anwendung) und durch die Haut (transdermale Anwendung)

  • Ab 18 Jahre: Halbfeste und ölige Zubereitungen mit 5-20% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 5-10% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen
    12 bis 17 Jahre: Halbfeste Zubereitungen mit 5-15% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 3-6% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen
    4 bis 11 Jahren: Halbfeste Zubereitungen mit 2-10% Pfefferminzöl oder Hydroethanolische Zubereitungen mit 2-4% Pfefferminzöl; bis zu 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auftragen

Es wird nicht empfohlen, die Anwendung länger als 2 Wochen ununterbrochen anzuwenden. Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Augenkontakt mit ungewaschenen Händen nach der Anwendung von Pfefferminzöl kann möglicherweise Reizungen verursachen.
Pfefferminzöl sollte nicht auf verletzte oder gereizte Haut aufgetragen werden.

Die Anwendung bei Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren ist mangels ausreichender Daten nicht belegt.

Vorsichtshinweis

Während der Anwendung sind andere pfefferminzölhaltige Arzneimittel zu vermeiden.

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen Pfefferminz
  • Überempfindlichkeit gegen Menthol
  • Orale Einnahme von Pfefferminzöl bei Patienten mit Lebererkrankungen, Cholangitis, Achlorhydrie, Gallensteinen und anderen Gallenstörungen
  • Pfefferminzöl bei Kindern unter 2 Jahren, da Menthol einen Atemstillstand und Laryngospasmus auslösen kann.
  • Pfefferminzöl bei Kindern mit Krampfanfällen in der Vorgeschichte (fiebrig oder nicht)

Anwendung nicht empfohlen:

  • Bei Patienten, die bereits unter Sodbrennen, gastroösophagealem Reflux oder Zwerchfellbruch leiden, kommt es nach der oralen Einnahme von Pfefferminzöl oder Pfefferminzblätter-Zubereitungen manchmal zu einer Verschlimmerung dieser Symptome. Bei diesen Patienten sollte die Behandlung abgebrochen werden.
  • Orale Einnahme von Pfefferminzöl sollte bei entzündeten und geschwürigen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts mit Vorsicht verwendet werden.
  • Patienten mit Gallensteinen und anderen Erkrankungen der Gallenwege sollten die orale Einnahme von Pfefferminzöl und Pfefferminzblattzubereitungen mit Vorsicht verwendet werden
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Bei Tinkturen und Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Wechselwirkung (Interaktion) mit anderen Medikamenten

  • Die gleichzeitiger oralen Einnahme der magensaftresistenten Pfferminzöl Kapseln und von Nahrungsmitteln oder Antazida (Medikamente zur Neutralisierung von Magensäure) kann zu einer vorzeitigen Freisetzung des Kapselinhalts führen. Andere Arzneimittel zur Verringerung der Magensäure, wie z. B. Histamin-2-Blocker und Protonenpumpenhemmer, können eine vorzeitige Auflösung der magensaftresistenten Beschichtung verursachen und sollten vermieden werden.

Anzeichen einer Überdosierung

  • Orale/Oromukosale Einnahme von Pfefferminzöl: Eine Überdosierung kann schwere gastrointestinale Symptome, Durchfall, rektale Ulzerationen, epileptische Krämpfe, Bewusstseinsverlust, Atemstillstand, Übelkeit und Herzrhythmusstörungen, Ataxie und andere ZNS-Probleme hervorrufen, die wahrscheinlich auf das Vorhandensein von Menthol zurückzuführen sind.
    Im Falle einer Überdosierung sollte der Magen durch Magenspülung entleert werden. Erforderlichenfalls sollte eine Beobachtung und symptomatische Behandlung durchgeführt werden.
  • Inhalation von Pfefferminzöl: Das Einatmen hoher Dosen von Menthol kann zu Schwindel, Verwirrung, Muskelschwäche, Übelkeit und Doppeltsehen führen.

Nebenwirkungen:

  • Orale Einnahme von Pfefferminzblättern: Gastroösophageale Reflux verschlimmert sich und Sodbrennen nehmen zu. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
  • Orale Einnahme von Pfefferminzöl:
    – Urin und Stuhl mit Mentholgeruch; Dysurie und Entzündungen der Eichel des Penis Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
    – Allergische Reaktionen auf Menthol, mit Kopfschmerzen, Bradykardie, Muskelzittern, Ataxie, anaphylaktischem Schock und erythematösem Hautausschlag. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
    – Sodbrennen, perianales Brennen, verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen traten in klinischen Studien häufig auf.
  • Kutane Anwendung von Pfefferminzöl:
    – Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Kontaktdermatitis und Augenreizung. Diese Reaktionen sind in der Regel leicht und vorübergehend. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
    – Eine Reizung der Haut und der Nasenschleimhaut ist nach lokaler Anwendung möglich.
  • Inhalation von Pfefferminzöl:
  • Atemstillstand, Bronchial- und Kehlkopfverengung bei überempfindlichen Patienten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Sicherheitsuntersuchungen

  • Pfefferminzöl war in zwei In-vitro-Genotoxizitätstests, dem Ames-Test, dem Maus-Lymphom-Assay und im kombinierten In-vivo-Mikronukleus/Comet-Assay (Leber-, Nieren- und Blasenschleimhautzellen) bei weiblichen Ratten negativ.
  • Pulegon und Menthofuran (1-11% des ätherischen Öls): Pulegon und seine Metaboliten sind bei Ratten und Mäusen nachweislich krebserregend für die Leber und die Harnwege. Aufgrund der Ergebnisse mehrerer In-vitro- und In-vivo-Genotoxizitätsstudien werden Pulegon und Menthofuran als nicht-genotoxische Karzinogene angesehen. Der Mechanismus wird mit einer anhaltenden Zytotoxizität in Verbindung gebracht, die zu einer regenerativen Zellproliferation aufgrund hoher Dosen führt.
  • Der Gehalt an Pulegon und Menthofuran muss in dem jeweiligen Produkt angegeben werden. Die tägliche Exposition muss unter 37,5 mg Pulegon und Menthofuran pro Person pro Tag Pulegon und Menthofuran liegen. Für Kinder muss die tägliche Exposition unter folgenden Werten liegen 0,75 mg/kg Körpergewicht pro Tag Pulegon und Menthofuran.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Mentha x piperita L., folium und Mentha x piperita L., aetheroleum des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Majorankraut

Lateinischer Name: Origani majoranae herba
Botanischer Name: Origanum majorana L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete blühende Triebe

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) Zur Linderung leichter krampfartiger Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Darmwind (Flatulenz)

Bewertung: 3.5 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 2-4 g des zerkleinerten Krautes in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss, 1- bis 2-mal täglich vor den Mahlzeiten

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

B) Zur Linderung von gereizter Haut im Bereich der Nasenlöcher

Bewertung: 3.5 von 5.

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (Kutane Anwendung)

  • Eine kleine Menge vom Majoran-Extrakt (Verhältnis 1:5; Ethanol 96% vol. und weißes Vaseline) um die Nasenlöcher verteilen, 2- bis 4-mal täglich

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Anzeichen einer Hautinfektion beobachtet werden, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige, qualifizierte Person konsultiert werden.

Das tiefe Eindringen der Salbe in die Nasenlöcher sollte vermieden werden, da dies die Aktivität des Ziliarepithels verringern kann.
Augenkontakt mit ungewaschenen Händen nach der Anwendung kann möglicherweise Reizungen verursachen.

Die Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr ist mangels ausreichender Daten nicht belegt.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff
  • Überempfindlichkeit gegen andere Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae)

Anwendung nicht empfohlen:

  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Origanum majorana L., herba des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Lindenblüten

Lateinischer Name: Tiliae flos
Botanischer Name: Tilia cordata Miller, Tilia platyphyllos Scop., Tilia x vulgaris Heyne
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blüten

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) Zur Linderung von Erkältungssymptomen

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: Ab 12 Jahre: 1,5 g der zerkleinerten Blüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 2- bis 4-mal täglich
    4-12 Jahre: 1 g der zerkleinerten Blüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 2- bis 4-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnis 1:5; Ethanol 45% vol.): 1ml, 1- bis 2-mal täglich
  • weitere Anwendungsform: Flüssigextrakt

Die Therapie sollte bei den ersten Anzeichen einer Erkältung beginnen.
Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern oder sich verschlimmern oder wenn Atemnot, hohes Fieber oder eitriger Auswurf auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Die Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

B) Zur Linderung von leichten Symptomen bei psychischem Stress

Bewertung: 3 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1,5 g der zerkleinerten Blüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 2- bis 4-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnis 1:5; Ethanol 45% vol.): 1ml, 1- bis 2-mal täglich
  • weitere Anwendungsform: Flüssigextrakt

Wenn die Symptome während der Anwendung andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff

Anwendung nicht empfohlen:

  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Bei Tinkturen und Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Tilia cordata Miller, Tilia platyphyllos Scop., Tilia x vulgaris Heyne or their mixtures, flos des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Eukalyptus

Botanischer Name: Eucalyptus globulus Labill.; Eucalyptus polybractea R.T. Baker; Eucalyptus smithii R.T. Baker.

Deuterscher Name: Eucalyptusblätter
Lateinischer Name: Eucalypti folium
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blätter älterer Zweige

Deuterscher Name: Eukalyptusöl
Lateinischer Name: Eucalypti aetheroleum
Verwendeter Pflanzenteil: Ätherisches Öl, durch Wasserdampfdestillation der frischen Blätter oder Endzweige

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) zur Linderung von Erkältungshusten

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1,5 – 3 g der zerkleinerten Blätter in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss, bis zu 4-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnis 1:5; Ethanol 68-80% vol.): 2,5 g, bis zu 4-mal täglich
  • Ätherisches Öl: 100-200 mg, 2- bis 5-mal täglich

Die orale Anwendung von Kräutertee und ätherischen Ölen wird bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen. Tinkturen werden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, da auch hier keine ausreichenden Daten vorliegen.

Inhalation

  • Aufguss zum Inhalieren: 3 g des zerkleinerten Blätter in kochendem Wasser, bis zu 3-mal täglich.
    Empfohlen ab 12 Jahren.
  • Ätherisches Öl: Ab 12 Jahre bis zu 3-8 Tropfen auf 250 ml kochendes Wasser, 3-mal täglich
    4 bis 12 Jahre bis zu 2-4 Tropfen auf 250 ml kochendes Wasser, 3-mal täglich

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (Kutane Anwendung) – ab 4 Jahre

  • Ätherisches Öl: einige Tropfen auf Brust oder Rücken, 2- bis 3-mal täglich
  • Halbfeste Darreichungsformen (z.B. als Salbe, Gel…): 10% Eukalyptusöl; 2- bis 3-mal täglich eine dünne Schicht auf Brust und Rücken auftragen.

Als Badezusatz (empfohlene Badetemperatur 35-38°C für 10-20 Minuten)

  • Ätherisches Öl: Ab 12 Jahre – 1,5-6 g /100 l Wasser, 3- bis 4-mal pro Woche
    4 bis 12 Jahren -0,5-3 g /100 l Wasser, 3- bis 4-mal pro Woche

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Atemnot, Fieber oder eitriger Auswurf auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

B) zur Linderung von lokalen Muskelschmerzen

Bewertung: 3.5 von 5.

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (Kutane Anwendung) – ab 4 Jahre

  • Ätherisches Öl: einige Tropfen auf die betroffene Hautstelle, 2- bis 3-mal täglich
  • Halbfeste Darreichungsformen (z.B. als Salbe, Gel…): 10% Eukalyptusöl; 2- bis 3-mal täglich eine dünne Schicht auf der betroffenen Hautstelle auftragen.

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern, sich verschlimmern oder wenn Rötungen oder Schwellungen an den schmerzenden Stellen auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Als Badezusatz (empfohlene Badetemperatur 35-38°C für 10-20 Minuten)

  • Ätherisches Öl: Ab 4 Jahre – 1,7-4 g /100 l Wasser, 3- bis 4-mal pro Woche

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Rötungen oder Schwellungen an den schmerzenden Stellen auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Augenkontakt mit ungewaschenen Händen nach der Anwendung von Eukalyptusöl kann möglicherweise zu Reizungen führen. Eukalyptusöl sollte nicht auf verletzte oder gereizte Haut aufgetragen werden.

Eukalyptusöl sollte bei entzündlichen und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und bekannten Magengeschwüren mit Vorsicht verwendet werden.

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff
  • Überempfindlichkeit gegen 1,8-Cineol
  • Kindern mit Krampfanfällen in der Vorgeschichte (fiebrig oder nicht)
  • Kindern unter 3 Jahren, da das Risiko besteht, dass 1,8-Cineol-haltige Zubereitungen, wie auch andere ätherische Öle, einen Kehlkopfkrampf (Laryngospasmus) auslösen können.
  • Heiße Vollbäder: werden bei großen Hautverletzungen und offenen Wunden, akuten Hauterkrankungen, hohem Fieber, schweren Infektionen, schweren Kreislaufstörungen und Herzversagen.

Anwendung nicht empfohlen:

  • Ätherischen Öls bei Kindern zwischen 2,5 und 4 Jahren, da keine ausreichenden Daten vorliegen.
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Anzeichen einer Überdosierung

  • Ätherischen Öls: Bei kutaner Anwendung kann versehentliche Überdosierung Hautreizungen verursachen.
  • Bei falscher Anwendung des Öls an der Mundschleimhaut (Oromukosale Anwendung) kann versehentliche Überdosierung Magen-Darm-Symptome, Erbrechen, Durchfall, Übelkeit, Bewusstseinsverlust, Atemstilltand (Apnoe), Atemprobleme, gesteigerte Atemfrequenz (Tachypnoe), Ataxie und andere ZNS-Probleme (Entzündliche Krankheiten des zentralen Nervensystems), erweiterte oder verengte Pupillen verursachen.

Bei Tinkturen kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Eucalyptus globulus Labill., folium und Eucalyptus globulus Labill., Eucalyptus polybractea R.T. Baker und/oder Eucalyptus smithii R.T. Baker, aetheroleum des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Pelargoniumwurzel

Lateinischer Name: Pelargonii radix
Botanischer Name: Pelargonium sidoides DC; Pelargonium reniforme Curt.
Verwendeter Pflanzenteil: blühende Spitzen, getrocknet

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Für die symptomatische Behandlung von Erkältungen

Bewertung: 3 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Als Flüssigextrakt oder Trockenextrakt

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Im Zusammenhang mit der Verabreichung des Pelargoniumwurzel wurden Fälle von Lebertoxizität und Hepatitis gemeldet. Falls Anzeichen von Lebertoxizität auftreten, sollte die Anwendung sofort abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff

Anwendung nicht empfohlen:

  • Bei Kindern unter 6 Jahren, da keine ausreichenden Daten vorliegen
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Nebenwirkungen:

  • Leichte Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Unwohlsein im Oberbauch, Übelkeit oder Erbrechen, Schluckstörungen), leichtes Nasen- und Zahnfleischbluten sowie allergische Reaktionen. Die Häufigkeit war sehr selten.
  • Hepatotoxizität. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Bei Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Pelargonium sidoides DC und/oder Pelargonium reniforme Curt., radix des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Thymian

Thymian Illustration

Botanischer Name: Thymus vulgaris L.; Thymus zygis L.

Deutsche Bezeichnung: Thymian
Lateinischer Name: Thymi herba
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blätter und Blüten

Deutsche Bezeichnung: Thymianöl
Lateinischer Name: Thymi aetheroleum
Verwendeter Pflanzenteil: Ätherisches Öl, aus Wasserdampfdestillation der frischen Blüten und/oder der oberirdischen Pflanzenteile

Thymian Illustration

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Thymian bei schleimförderndem (produktivem) Erkältungshusten

Bewertung: 4.5 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme) für Jugendliche, Erwachsene und Senioren, ab 12 Jahre

  • Kräutertee: 1-2 g der zerkleinerten Thymianblätter und Blüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 3-4 Mal täglich
  • Thymian-Tinktur (Verhältnisse 1:10; Extraktionslösungsmittel Ethanol 70% vol.): 40 Tropfen, 3-mal täglich
    oder (Verhältnisse 1:5; Extraktionslösungsmittel Ethanol 70% vol.): 2-6 ml, 3-mal täglich
  • Thymian-Frischpflanzenpresssaft (DEV 1:1,5-2,4): 10 ml, 3-4 Mal täglich
  • Ätherisches Thymianöl: 0,2-0,25 ml, 3-5 mal täglich (Ab 18 Jahre)
  • weitere Anwendungsformen: Thymian-Flüssigextrakte, Thymian-Dickextrakt, Thymian-Trockenextrakte

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Atemnot, Fieber oder eitriges Sputum auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.
Die orale Anwendung des ätherischen Öls wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, aufgrund von nicht ausreichenden Daten.

Zum Schlucken (Orale Einnahme) für Kinder ab 4 Jahre

  • Thymian-Frischpflanzenpresssaft (DEV 1:1,5-2,4): 7-10 ml, 2-3 Mal täglich
  • weitere Anwendungsform: Thymian-Flüssigextrakt

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Atemnot, Fieber oder eitriges Auswurf auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Die Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren wird nicht empfohlen, da dafür ärztlicher Rat eingeholt werden sollte.

Thymian zur Linderung der Symptome bei Husten und Erkältungen

Bewertung: 4 von 5.

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (Kutane Anwendung)

  • Ätherisches Thymianöl: in flüssigen und halbfesten Darreichungsformen (z.B. Öle oder Salben) in Konzentrationen bis zu 10%; bis zu 3-mal täglich auf die Brust und den Rücken auftragen

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Atemnot, Fieber oder eitriges Auswurf auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Thymianöl sollte nicht im Gesicht aufgetragen werden, insbesondere im Nasenbereich von Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren, da die Gefahr eines Kehlkopfkrampes (Laryngospasmus) besteht.

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Als Badezusatz

  • Ätherisches Thymianöl als Badezusatz; (Empfohlene Badetemperatur 35-38°C, für 10-20 Minuten) Ein Bad; jeden Tag oder jeden zweiten Tag: 7-25 mg pro Liter Badewasser
  • 6-12 Jahre: 3,5-17 mg Thymianöl pro Liter als Badewasser
    3-6 Jahre: 1,7-8,2 mg Thymianöl pro Liter als Badewasser

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Atemnot, Fieber oder eitriges Auswurf auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Bei Bluthochdruck ist ein Vollbad nur mit Vorsicht anzuwenden.

Die Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren wird nicht empfohlen, da ärztlicher Rat eingeholt werden sollte und keine ausreichenden Daten vorliegen.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff
  • Überempfindlichkeit gegen andere Pflanzen der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Heiße Vollbäder nicht bei großen Hautverletzungen und offenen Wunden, akuten Haut Hauterkrankungen, hohem Fieber, schweren Infektionen, schweren Durchblutungsstörungen und Herzversagen anwenden.

Anwendung nicht empfohlen:

  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Bei Tinkturen und Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Bekannte Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
  • Bei der Anwendung als ätherisches Thymianöl: Überempfindlichkeitsreaktionen und Hautreizungen. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Thymus vulgaris L. und Thymus zygis L., herba und Thymus vulgaris L., Thymus zygis L., aetheroleum des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Eibischwurzel

Eibisch Illustration

Lateinischer Name: Althaeae radix
Botanischer Name: Althaea officinalis L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Wurzel

Eibisch Illustratin

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Eibischwurzel als Schleimlöser zur Behandlung von Reizungen des Mund- und Rachenraumes und damit verbundenem trockenem Husten

Bewertung: 3.5 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme) und zur Anwendung an der Mundschleimhaut (Oromukosale Anwendung)

Für Jugendliche, Erwachsene und Senioren ab 12 Jahre:

  • Kräutertee: 0,5-3 g der zerkleinerten Eibischwurzel in 150 ml Wasser als Mazerat; mehrmals täglich; Maximale Tagesdosis: 15 g; Das Mazerat sollte sofort nach der Zubereitung verwendet werden.
  • Mazerat zur Herstellung von Sirup: Mazeratmenge entsprechend 0,21 bis 0,87 g der Eibischwurzel (10-15 ml Sirup); 3-5 mal täglich; Tagesdosis: Mazeratmenge entsprichend 0,63 bis 2,9 g Wurzel (30-50 ml Sirup)
  • weitere Anwendungsformen: Eibischwurzel-Flüssigextrakte, Eibischwurzel-Trockenextrakt

Für Kinder:

  • Kräutertee:
    3-5 Jahren – 0,5-1,0 g der zerkleinerten Eibischwurzel in 150 ml Wasser als Mazerat 3-mal täglich
    6-11 Jahren – 0,5-1,5 g der zerkleinerten Eibischwurzel in 150 ml Wasser als Mazerat 3-mal täglich
    Das Mazerat sollte sofort nach der Zubereitung verwendet werden.
  • Mazerat zur Herstellung von Sirup
    3-5 Jahre – Mazeratmenge entsprechend 0,1 bis 0,29 g der Eibischwurzel (5 ml Sirup); 2- 4 Mal täglich
    6-11 Jahre – Mazeratmenge entsprechend 0,1 bis 0,29 g der Eibischwurzel (5 ml Sirup); 3-5 Mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Eibischwurzel-Flüssigextrakte, Eibischwurzel-Trockenextrakt

Nicht empfohlen für Kinder unter 3 Jahren, aufgrund von Bedenken, die einen ärztlichen Rat erfordern.

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern, sich verschlimmern oder wenn Atemnot, Fieber oder eitriges Auswurf auftreten sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Eibischwurzel als Schleimlöser für die Linderung von leichten Magen-Darm-Beschwerden

Bewertung: 3 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 2-5 g der zerkleinerten Eibischwurzel in 150 ml Wasser als Mazerat 3-mal täglich; maximale Tagesdosis: 15 g; Das Mazerat sollte sofort nach der Zubereitung verwendet werden.
    Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.
  • weitere Anwendungsform: Eibischwurzel-Flüssigextrakt
    Diese Anwendungsform wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Woche andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff

Anwendung nicht empfohlen:

  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Bei Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten (Interaktion):

  • Die Absorption von gleichzeitig verabreichten Arzneimitteln kann verzögert sein. Als Vorsichtsmaßnahme sollte das Produkt nicht ½ bis 1 Stunde vor oder nach der Einnahme von anderen Arzneimitteln eingenommen werden.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Althaea officinalis L., radix des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Schlüsselblume

Schlüsselblume / Primel Illustration

Botanischer Name: Primula veris L.; Primula elatior (L.) Hill

Deutsche Bezeichung: Primelwurzel
Lateinischer Name: Primulae radix
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete, unterirdische Teile der Pflanze

Deutsche Bezeichnung: Schlüsselblumenblüten
Lateinischer Name: Primulae flos
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blüten

Schlüsselblume Illustration

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Schlüsselblume als Schleimlöser bei Erkältungshusten

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme) bei Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren

  • Kräutertee: 0,2 – 0,5 g der zerkleinerten Primelwurzel in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 3-mal täglich
  • Kräutertee: 1 g der zerkleinerten Schlüsselblumenblüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 3 Mal täglich
  • Primelwurzel-Tinktur (Verhältnisse 1:5; Ethanol 70% vol.): 0,5 – 1 g, 3-mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Primelwurzel-Trockenextrakte, Primelwurzel-Flüssigextrakte, Primelwurzel-Dickextrakte, Schlüsselblumenblüten-Flüssigextrakt

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.


Zum Schlucken (Orale Einnahme) bei Kindern ab 4 Jahre

  • Primelwurzel-Tinktur (Verhältnisse 1:5; Ethanol 70% vol.): 4-12 Jahre: 0,3 – 0,5 ml, 3-mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Primelwurzel-Flüssigextrakt, Primelwurzel-Dickextrakt

Die Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren wird nicht empfohlen, da ein ärztlicher Rat eingeholt werden sollte.

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern oder sich verschlimmern, oder beim Auftreten von Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Gastritis oder Magengeschwüren.

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff
  • Überempfindlichkeit gegen andere Primula-Arten

Bei Tinkturen und Extrakten, kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Anwendung nicht empfohlen:

  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Bekannte Nebenwirkungen:

  • Bei der Einnahme von Schlüsselblumenblüten Präparaten können allergische Reaktionen auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Anzeichen einer Überdosierung:

  • Magenbeschwerden, Erbrechen oder Durchfall

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Primula veris L. und/oder Primula elatior (L.) Hill, radix und Primula veris L. and/or Primula elatior (L.) Hill, flos des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Spitzwegerichblätter

Spitzwegerich Illustration

Lateinischer Name: Plantaginis lanceolatae folium
Botanischer Name: Plantago lanceolata L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blätter

Spitzwegerich Illustration

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Spitzwegerichblätter als Schleimlöser für die Behandlung von Reizungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundenem trockenen Husten

Bewertung: 4.5 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme) für Jugendliche und Erwachsene

  • Kräutertee: 2 g der zerkleinerten Spitzwegerichblätter in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss, 2-3 Mal täglich
  • Pulverisierte Spitzwegerichblätter: 2g, 2-3 Mal täglich
  • Spitzwegerichblätter-Frischpflanzenpresssaft (DEV: 1:0.5-0.9): 10ml; 3-mal täglich
  • Spitzwegerichblätter – Sirup (formal ein Flüssigextrakt: DEV: 1:11: Extraktionslösungsmittel: Wasser): 15ml; 3-4 Mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Spitzwegerichblätter-Trockenextrakte, Spitzwegerichblätter-Flüssigextrakte, Spitzwegerichblätter-Dickextrakt

Zum Schlucken (Orale Einnahme) für Kinder

  • Spitzwegerichblätter-Frischpflanzenpresssaft (DEV: 1:0.5-0.9): 4-11 Jahre: 5ml; 2-mal täglich
  • Spitzwegerichblätter-Sirup (formal ein Flüssigextrakt: DEV: 1:11: Extraktionslösungsmittel: Wasser): 3-11 Jahre: 5ml; 3-4 Mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Spitzwegerichblätter-Trockenextrakte, Spitzwegerichblätter-Flüssigextrakte, Spitzwegerichblätter-Dickextrakt

An der Mundschleimhaut (Oromukosale Anwendung) ab 18 Jahre

  • Als Film- oder Lutschtablette (aus pulverisierten Spitzwegerichblätter oder Spitzwegerichblätter-Trockenextrakt): 160-190 mg; Höchstdosis: 1280 mg/Tag

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 1 Woche andauern oder sich verschlimmern oder während der Anwendung Atemnot, Fieber oder eitriger Auswurf auftreten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff

Anwendung nicht empfohlen:

  • Orale Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren, da Bedenken bestehen, die ärztliche Beratung erfordern und da keine ausreichenden Daten vorliegen
  • Oromukosale Anwendung bei Kindern und Jugendlich unter 18 Jahren, da keine ausreichenden Daten vorliegen
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Bei Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Plantago lanceolata L., folium des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Kümmel

Kümmel Illustration

Botanischer Name: Carum carvi L.

Lateinischer Name: Carvi fructus
Verwendete Pflanzenteile: Früchte

Deutscher Name: Kümmelöl
Lateinischer Name: Carvi aetheroleum
Verwendete Pflanzenteile: Ätherisches Öl, Wasserdampfdestillation der getrockneten Früchte

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Kümmel zur Linderung von Verdauungsstörungen wie Blähungen und Darmwind (Flatulenz)

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 0,5-2 g der Kümmel Früchte oder der zerkleinerten Kümmel Früchte in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss, 1-3 Mal täglich
  • Ätherisches Kümmel Öl: Tagesdosis: 0,15-0,3 ml; aufgeteilt in 1-3 Dosen täglich

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Auf der Haut aufgetragen/äußere Anwendung (Kutane Anwendung):

  • Ätherisches Kümmel Öl: 2 %ige halbfeste Zubereitungen (z.B. als Salbe), die einmal täglich als dünne Schicht auf den Bauchbereich aufgetragen werden.
    Auch bei Säuglingen und Kindern möglich.

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Nicht anwenden bei (Kontraindikation):

  • Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff
  • Überempfindlichkeit gegen gegen andere Pflanzen aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) wie Fenchel, Anis, Sellerie, Koriander, Dill und Beifuß
  • Überempfindlichkeit gegen gegen Birke

Anwendung nicht empfohlen:

  • Bei Kindern unter 12 Jahren, da keine ausreichenden Daten vorliegen
  • Orale Einnahme des ätherischen Kümmel Öls bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da keine ausreichenden Daten vorliegen.
  • Orale Einnahme von Kümmel bei Patienten mit Lebererkrankungen, Cholangitis, Chlorhydrie, Gallensteinen und anderen Gallenbeschwerden
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Carum carvi L., fructus und Carum carvi L., aetheroleum des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)