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Herzgespannkraut

Lateinischer Name: Leonuri cardiacae herba
Botanischer Name: Leonurus cardiaca L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete, blühende Spitzen

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) zur Linderung von nervöser Anspannung

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1,5 bis 4,5 g des zerkleinerten Krautes als Aufguss; 2-mal täglich
  • Pulverisiertes Kraut: 150 mg, 1-3 Mal täglich
  • Tinktur (Verhältnis 1:5, Ethanol 70% vol.) : 0,5 – 1,0 g, 3 – 4 Mal täglich
    bzw. (Verhältnis 1:5, Ethanol 45% vol.): 2-6 ml, 3-mal täglich
  • weitere Anwendungsform: Flüssigextrakt

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 4 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

B) zur Linderung nervöser Herzbeschwerden wie Herzklopfen

Sollte nur angewandt werden, nachdem ernsthafte Erkrankungen von einem Arzt ausgeschlossen wurden.

Bewertung: 4 von 5.
  • Siehe Anwendung A)

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Bei Tinkturen und Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht oder in der Schwangerschaft.

Die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen könnte beeinträchtigt werden, deswegen sollten betroffene Personen nach der Anwendung nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Leonurus cardiaca L., herba des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Hopfenzapfen

Lateinischer Name: Lupuli flos
Botanischer Name: Humulus lupulus L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blüten

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) Zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 500 mg zerkleinerte Blüten in 150-200 ml kochendem Wasser als Aufguss, bis zu 4-mal täglich.
  • Pulverisierte Blüten: Für Erwachsene – 400 mg; 2-mal täglich, für Jugendliche: 200 mg; 2-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnisse 1:5; Extraktionslösungsmittel Ethanol 60% vol.): 1-2 ml, bis zu 3-mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Flüssigextrakte, Trockenextrakt

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

B) zur Schlafunterstützung

Bewertung: 4.5 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 500-1000 mg zerkleinerte Blüten in 150-200 ml kochendem Wasser als Aufguss 30-60 Minuten vor dem Schlafengehen.
  • Pulverisierte Blüten: 800-2000 mg, 30-60 Minuten vor dem Schlafengehen
  • weitere Anwendungsformen: Trockenextrakt

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Bei Tinkturen und Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht.

Durch die Anwendung kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Betroffene sollten nicht fahren oder Maschinen bedienen.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Humulus lupulus L., flos des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Teufelskrallenwurzel

Lateinischer Name: Harpagophyti radix
Botanischer Name: Harpagophytum procumbens DC.; Harpagophytum zeyheri Decne
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Wurzel

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) Zur Linderung von leichten Gelenkschmerzen

Bewertung: 3.5 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 4,5 g der zerkleinerten Wurzel in 500 ml kochendem Wasser als Aufguss, Ziehzeit: 8 Stunden; aufgeteilt in 3 Einzeldosen
  • Pulverisierte Wurzel : 435 mg, 3-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnisse 1:5; Extraktionslösungsmittel Ethanol 25% vol.): 0,5-1 ml, 3-mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Flüssigextrakt, Dickextrakt, Trockenextrakte

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 4 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Gelenkschmerzen, die mit Schwellungen der Gelenke, Rötungen oder Fieber einhergehen, sollten von einem Arzt untersucht werden.

B) zur Linderung leichter Verdauungsstörungen wie Blähungen und Darmwind (Flatulenz), sowie bei vorübergehender Appetitlosigkeit

Bewertung: 3 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1,5 g der zerkleinerten Wurzel in 250 ml kochendem Wasser als Aufguss, Ziehzeit: 8 Stunden; aufgeteilt in 3 Einzeldosen
  • weitere Anwendungsformen: Dickextrakt, Trockenextrakte

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Patienten mit Gallensteinen sollten vor der Anwendung von Teufelskralle einen Arzt konsultieren.

Bei Tinkturen und Extrakten kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht oder von Patienten mit aktivem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür.

Als Nebenwirkungen wurde über Magen-Darm-Symptome (Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Unterleibsschmerzen), über Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem (Kopfschmerzen, Schwindel) und über Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hautausschlag, Nesselsucht, Gesichtsödeme) berichtet. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Harpagophytum procumbens DC. and/or Harpagophytum zeyheri Decne., radix des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Baldrianöl

Lateinischer Name: Valerianae aetheroleum
Botanischer Name: Valeriana officinalis
Verwendeter Pflanzenteil: Ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus Wurzeln gewonnen wird

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung sowie zur Schlafunterstützung

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Ätherisches Öl: Einzeldosis 15 mg
    – Zur Linderung leichter Symptome von psychischem Stress, bis zu 3-mal täglich.
    – Zur Unterstützung des Schlafes, zwei Einzeldosen eine halbe bis eine Stunde vor dem Schlafengehen.

Wenn die Symptome während der Anwendung andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Als Badezusatz

  • Ätherisches Öl: 240-400 mg für ein Vollbad (Temperatur: 34-37°C; Dauer des Bades 10-20 Minuten), bis zu 3-4 Mal pro Woche

Vollbäder sollten nicht angewendet werden bei offenen Wunden, großen Hautverletzungen, akuten Hauterkrankungen, hohem Fieber, schweren Infektionen, schweren Kreislaufstörungen und Herzinsuffizienz.

Wenn die Symptome während der Anwendung andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht.

Es ist möglich, dass durch die Anwendung die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Betroffene sollten nicht fahren oder Maschinen bedienen.

Als Nebenwirkung können Magen-Darm-Symptome (z. B. Übelkeit, Bauchkrämpfe) nach der oralen Einnahme von Baldrianwurzelpräparaten auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Überdosierung: Baldrianwurzel in einer Dosis von etwa 20 g verursachte Symptome wie Müdigkeit, Bauchkrämpfe, Engegefühl in der Brust, Benommenheit, Zittern der Hände und vergrößerte Pupillen (Mydriasis), die innerhalb von 24 Stunden verschwanden. Wenn Symptome auftreten, sollte die Behandlung nur unterstützend sein.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Valeriana officinalis L., aetheroleum des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Weißdornblätter mit Blüten

Lateinischer Name: Crataegi folium cum flore
Botanischer Name: Crataegus monogyna Jacq. (Lindm.), C. laevigata (Poir.) DC. or their hybrids; C. pentagyna Waldst. et Kit. ex Willd.; C. azarolus L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blätter und Blüten

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) Linderung vorübergehender nervöser Herzbeschwerden, wie Herzklopfen

Nur Anwenden nachdem schwere Erkrankungen von einem Arzt ausgeschlossen wurden

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1-2 g der zerkleinerten Blätter und Blüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; bis zu 4-mal täglich (max. Tagesdosis 6 g)
  • Pulverisierte Blätter und Blüten: 190-350 mg; 3-5 Mal täglich
  • Frischpflanzenpresssaft (DEV 1:0,63-0,9): 7 ml; 3-mal täglich
    oder (DEV 1:0,9-1,1): 2.4 ml; 3-mal täglich
  • Tinktur (DEV 1:3,5-4,5; Extraktionslösungsmittel: Ethanol 35% vol.): 1.68 g; 3mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Trockenextrakte, Flüssigextrakte

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, aufgrund von Bedenken, die einen medizinischen Rat erfordern

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Wochen andauern, sich verschlimmern oder wenn die Knöchel oder Beine geschwollen sind, wenn Schmerzen in der Herzgegend auftreten, die auf die Arme, den Oberbauch oder die Halsgegend übergreifen können, oder bei Atemnot (Dyspnoe) sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

B) Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Schlafunterstützung

Bewertung: 3 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Pulverisierte Blätter und Blüten: 190-350 mg; 3-5 Mal täglich
  • weitere Anwendungsform: Trockenextrakt

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Woche andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Bei Tinkturen und Extrakten, kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Crataegus spp., folium cum flore des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Passionsblumenkraut

Lateinischer Name: Passiflorae herba
Botanischer Name: Passiflora incarnata L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete, oberirdische Teile der Pflanze

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Zur Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Schlafunterstützung

Bewertung: 4.5 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1-2 g des zerkleinerten Krautes in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss, 1-4 Mal täglich
  • Pulverisiertes Kraut: 0,5-2 g, 1-4 Mal täglich
  • weitere Anwendungsform: Flüssigextrakte

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Woche andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Bei Tinkturen und Extrakten, kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht.

Nach der Anwendung kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Betroffene Patienten sollten nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Passiflora incarnata L., herba des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Melissenblätter

Lateinischer Name: Melissae folium
Botanischer Name: Melissa officinalis L.
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blätter

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

A) Linderung von leichten Stresssymptomen und als mildes Schlafmittel

Bewertung: 4 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1,5-4,5 g der zerkleinerten Blätter in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss, 1-3 Mal täglich.
  • Pulverisierte Blätter: 0,19-0,55 g, 2-3 Mal täglich.
  • Tinktur (Verhältnisse 1:5; Extraktionslösungsmittel Ethanol 45-53% vol.): 2-6 ml, 1-3 Mal täglich
  • weitere Anwendungsformen: Flüssigextrakt, Trockenextrakt

B) Behandlung der Symptome leichter Verdauungsstörungen wie Blähungen und Darmwind (Flatulenz)

Bewertung: 3.5 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Siehe Anwendung A)

Wenn die Symptome während der Anwendung länger als 2 Woche andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Bei Tinkturen und Extrakten, kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht.

Durch die Anwendung kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Betroffene sollten nicht fahren oder Maschinen bedienen.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Melissa officinalis L., folium des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Lavendel

Botanischer Name: Lavandula angustifolia Mill. (L. officinalis Chaix)

Deutscher Name: Lavendelblüten
Lateinischer Name: Lavandulae flos
Verwendeter Pflanzenteil: getrocknete Blüten

Deutscher Name: Lavendelöl
Lateinischer Name: Lavandulae aetheroleum
Verwendeter Pflanzenteil: Ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus den blühenden Spitzen des Lavendels gewonnen wird

Traditionelle Anwendungen

ausschließlich auf der Grundlage langjähriger Verwendung als traditionelles pflanzliches Arzneimittel

Linderung milder Symptome von mentalem Stress und Erschöpfung sowie zur Schlafunterstützung

Bewertung: 3.5 von 5.

Zum Schlucken, Trinken (Orale Einnahme)

  • Kräutertee: 1-2 g der ganzen oder zerkleinerten Blüten in 150 ml kochendem Wasser als Aufguss; 3-mal täglich
  • Tinktur (Verhältnis 1:5; Ethanol 50-60% vol.): 2-4 ml, 3-mal täglich
  • Ätherisches Öl: Tagesdosis: 20-80mg
    Auf der Verpackung wird dies meist in Tropfen angegeben, was sich demnach bei verschiedenen Tropfenzählern unterscheidet.

Wenn die Symptome während der Anwendung andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Als Badezusatz

  • Ätherisches Öl 1 bis 3 g pro Vollbad (empfohlene Wassertemperatur: 35-38 °C für 10-20 Minuten); 1-mal täglich

Vollbäder sind nicht geeignet bei offenen Wunden, großen Hautverletzungen, akuten Hauterkrankungen, hohem Fieber, schweren Infektionen, schweren Kreislaufstörungen und Herzinsuffizienz.

Wenn die Symptome während der Anwendung andauern oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

Vorsichtshinweis

Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen und so die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht nachgewiesen ist.

Sollte nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeit gegen den aktiven Wirkstoff besteht.

Bei Tinkturen kann Alkohol (Ethanol) enthalten sein.

Es ist möglich, dass durch die Anwendung die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Betroffene sollten nicht fahren oder Maschinen bedienen.

Beim Auftreten von unerwünschten Wirkungen sollte ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachkraft konsultiert werden.

Quellennachweis

European Union herbal monograph über Lavandula angustifolia Miller, flos und Lavandula angustifolia Miller, aetheroleum des Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der European Medicines Agency (EMA)

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Mönchspfeffer

Überblick

Weitere Namen: Keuschlamm, Keuschbaum, Abrahamsstrauch, Vitex
Wissenschaftlicher Name: Vitex agnus-castus
Pflanzenfamilie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Vorkommen: Mittelmeerraum, Zentralasien, Indien
Verwendete Pflanzenteile: Früchte

Nachgewiesene Wirksamkeit
  • Menstruationszyklus Unregelmäßigkeiten (Regeltempoanomalien)
  • Prämenstruelles Syndrom
  • schmerzhafte Regelblutung
  • Mastodynie (zyklusbedingte Brustschmerzen)
Wirkungspotential
  • Kinderwunschbehandlung
Erfahrungsmedizin
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Unfruchtbarkeit
  • Akne


Allgemeines

Mönchspfeffer wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2022 gekürt. [1] Und das nicht ohne Grund, denn so wie sein Name Keuschheitslamm schon vermuten lässt, beeinflussen Mönchspfefferfrüchte die Sexualhormone tatsächlich. Aber kurz zurück zur Geschichte: Es kursieren Gerüchte darüber, dass die Mönchspfeffer-Früchte von Mönchen in Klöstern gegessen wurden, um die sexuelle Lust zu unterdrücken. Das ging teilweise schief, da Mönchspfeffer in niedrigen Dosen eher Potenz steigernd, während er in hohen Dosen durch den antiandrogenen Effekt potenzhemmend wirkt. Vor allem als Pfefferersatz waren die leicht scharf schmeckenden Früchte in Klöstern beliebt. So erklärt sich auch der deutsche Name „Mönchspfeffer“.

Mönchspfeffer fand schon in der Antike in der Frauenheilkunde vielfältige Verwendung. Neben Sitzbädern bei Gebärmutterkrämpfen und innerer Anwendung bei Menstruationszyklus Unregelmäßigkeiten, verwendete man den Mönchspfeffer volksmedizinisch auch bei Wechseljahresbeschwerden, Unfruchtbarkeit, prämenstruellen Brustschmerzen und bei Störungen der Milchbildung.

Heute werden Mönchspfefferpräparate zur innerlichen Behandlung des prämenstruellen Syndroms und bei Unregelmäßigkeiten der Regelblutung (z.B. nach der Einnahme oraler Kontrazeptiva) empfohlen. Mehrere placebo-kontrollierte Studien konnten die Wirkung von Mönchspfeffer auf PMS bestätigen. [2][3][4][5][6]

Auch unsere Balancee, Wellnesslotion für Frauen enthält Mönchspfeffer.

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise der Mönchspfeffer-Frucht ist noch nicht vollständig erforscht, aber Laborstudien deuten darauf hin, dass sie auf den Hypothalamus und die Hypophyse, die hormonproduzierenden Bereiche des Gehirns, einwirkt und so die Produktion des Hormons Prolaktin verringert, von dem angenommen wird, dass es eine Rolle beim prämenstruellen Syndrom spielt und die Sekretion von LH und Progesteron erhöht, was eine Östrogen-Progesteron-Balance unterstützt, die wiederum eine reguläre Zyklusfunktion fördert.

Die Wirkungseffekte des Mönchspfeffers werden also vor allem auf dopaminerge und prolaktinsenkende Eigenschaften zurückgeführt. Als Folge der Bindung an die Dopamin-D2-Rezeptoren wird der Prolaktinspiegel gesenkt und die FSH- und LH-Freisetzung wird normalisiert. Die Beteiligung weiterer Systeme und Rezeptoren (wie z.B. Histamin-H1 oder Östrogen-Rezeptoren) wird diskutiert. Zur vollen Klärung der Wirkmechanismen sind weitere wissenschaftliche Studien notwendig.

Weitere Inhaltsstoffe sind Iridoidglykoside, lipophile Flavonoide, Diterpene und ätherische Öle. [7][8]

Anwendung & Dosierung [8]

Im Allgemeinen werden wässrig-alkoholische Extrakte in Form von Fertigarzneien eingesetzt. Dabei entspricht eine Tagesdosierung 30–40 mg Droge. 

Die Fertigarzneimittel werden üblicherweise regelmäßig ohne Unterbrechung einmal täglich über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten eingenommen. Die Packungsbeilagen beachten.

Vorsichtshinweise

Frauen mit einem östrogenempfindlichen Tumor müssen vor einer Behandlung mit Mönchspfefferfrüchten ärztlichen Rat einholen. Dies gilt auch für Frauen, die Dopamin-Rezeptor-Antagonisten, Östrogene und Antiöstrogene einnehmen (mögliche Wechselwirkungen), sowie für Frauen mit einer Hypophysenerkrankung in der Vorgeschichte. Bei Prolaktin-produzierenden Tumoren der Hypophyse besteht die Gefahr der Maskierung von Tumorsymptomen.

Es gibt keine Indikation für die Anwendung von Mönchspfefferfrüchten während der Schwangerschaft; während der Stillzeit wird die Anwendung von Mönchspfefferfrüchten nicht empfohlen, da sie die Stillzeit beeinträchtigen können. Die Anwendung bei Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund mangelnder Kenntnisse nicht empfohlen.

Gelegentlich können allergische Reaktionen, juckende Hautausschläge, sowie Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten.

Quellen

[1] http://www.klostermedizin.de/index.php/heilpflanzen/arzneipflanze-des-jahres/71-arzneipflanze-des-jahres-2022-moenchspfeffer-keuschlamm-vitex-agnus-castus

[2] Csupor D, Lantos T, Hegyi P, Benkő R, Viola R, Gyöngyi Z, Csécsei P, Tóth B, Vasas A, Márta K, Rostás I, Szentesi A, Matuz M. Vitex agnus-castus in premenstrual syndrome: A meta-analysis of double-blind randomised controlled trials. Complement Ther Med. 2019 Dec;47:102190. doi: 10.1016/j.ctim.2019.08.024. Epub 2019 Aug 30. PMID: 31780016. 

[3] Verkaik S, Kamperman AM, van Westrhenen R, Schulte PFJ. The treatment of premenstrual syndrome with preparations of Vitex agnus castus: a systematic review and meta-analysis. Am J Obstet Gynecol. 2017 Aug;217(2):150-166. doi: 10.1016/j.ajog.2017.02.028. Epub 2017 Feb 22. PMID: 28237870. https://www.ajog.org/article/S0002-9378(17)30319-8/fulltext https://doi.org/10.1016/j.ctim.2019.08.024

[4] Schellenberg R. Treatment for the premenstrual syndrome with agnus castus fruit extract: prospective, randomised, placebo controlled study. BMJ 2001; 322 :134 doi:10.1136/bmj.322.7279.134 https://www.bmj.com/content/322/7279/134

[5] He Z, Chen R, Zhou Y, et al. Treatment for premenstrual syndrome with Vitex agnus castus: A prospective, randomized, multi-center placebo controlled study in China. Maturitas. 2009;63(1):99–103. https://www.maturitas.org/article/S0378-5122(09)00031-0/fulltext

[6] Schellenberg R, Zimmermann C, Drewe J, Hoexter G, Zahner C. Dose-dependent efficacy of the Vitex agnus castus extract Ze 440 in patients suffering from premenstrual syndrome. Phytomedicine. 2012;19(14):1325–1331. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2012.08.006

[7] Bäumler, S. (2021): „Heilpflanzenpraxis heute – Rezepturen und Anwendung“, S. 1151, 1168. 3. Auflage 2021: Elsevier GmbH, München. Online: https://books.google.de/books?id=SCsNEAAAQBAJ

[8] Bäumler, S. (2012): „Heilpflanzenpraxis heute – Heilpflanzenportraits“, 2. Auflage 2012, S. 1232-1243: Elsevier GmbH, München. https://www.narayana-verlag.de/Heilpflanzenpraxis-Heute-Band-1-Siegfried-Baeumler/b13176

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Hafer

Überblick

Weitere Namen: Saat-Hafer, Echter Hafer, Mittelmeerhafer, Gemeiner Hafer, Rispenhafer, Habern
Wissenschaftlicher Name: Avena sativa
Pflanzenfamilie: Süßgrasgewächse (Poaceae)
Vorkommen: Mittel- und Südeuropa, Westasien, Mittelamerika
Verwendete Pflanzenteile: Kraut (Grüner Hafer & Haferstroh), Früchte

Nachgewiesene Wirksamkeit
  • entzündliche Hauterkrankungen mit Juckreiz
Wirkungspotential
  • Schlaf- und Einschlafströungen
  • Stress → beruhigend
  • Aufbau und Kräftigung bei Erschöpfung
  •  
Erfahrungsmedizin
  • Neurodermitis
  • Akne
  • nässende Ekzeme


Allgemeines

Hafer erfreut sich schon lange als Kulturpflanze großer Beliebtheit. Weniger bekannt ist, dass ihm auch in der Volksheilkunde vielfältige Wirkungen nachgesagt werden. Im Jahr 2017 wurde er sogar zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. [1] Ein heißer Teeaufguss soll beruhigende, nervenstärkende und harntreibende Wirkung haben. Regelmäßiges Trinken von Hafertee wurde in der Erfahrungsheilkunde auch angewandt, um die Ausscheidung von Harnsäure und anderen Stoffwechselprodukten zu fördern. Warme Vollbäder mit Haferstrohextrakt wurden bei gereizter, juckender und geröteter Haut eingesetzt. [2]

Abgesehen von der Anwendung bei Hauterkrankungen, konnten die volkstümlichen Anwendungen bislang nicht wissenschaftlich bestätigt werden. Die Verwendung von Haferstroh gegen entzündliche, seborrhoische Hauterkrankungen mit Juckreiz gilt bislang als einziges von der Kommission E (Wissenschaftliches Gremium des BfArM zur Einschätzung von Arzneipflanzen) anerkanntes Anwendungsgebiet. [3]
Pflegecremes auf Haferbasis konnten laut ersten Forschungsergebnissen, Neurodermitis-Symptome deutlich reduzieren und auch den Bedarf an Kortisonsalbe verringern. [4]

Die Intensiv-Pflegecreme TakeCaree von reemedee enthält ebenfalls Hafer.

Wirkungsweise

Im grünen Haferkraut ist ein hoher Anteil von Kieselsäure in löslicher Form nachweisbar. Der Kieselsäuregehalt ist vermutlich hauptverantwortlich für die nachgewiesene Wirkung bei Hautproblemen.

Außerdem sind neben Kohlenhydraten (u. a. β-Glukane, Pentosane, Oligosaccharide) die stickstoffhaltigen Verbindungen Flavonoide (Vitexin- und Isovitexinderivate), Flavonolignane und die Steroidsaponine Avenacosid A und B zu finden. Im Vergleich zu anderen Getreidearten enthält Hafer überdurchschnittliche Anteile von Eisen (39 mg), Mangan (8,5 mg) und Zink (19,2 mg) pro 100 g Trockenmasse. [5]

Anwendung & Dosierung [6]

Teezubereitung

Aufguss: 3 g geschnittenes Haferstroh auf 250 ml Wasser, bis zu 3 Tassen täglich.

Kaltauszug: 10g (1EL) Haferfrüchte mit 250 ml Wasser kalt übergießen, 10–12 h ziehen lassen. Anschließend die Körner zerdrücken, erneut 2–3 h ziehen lassen, dann abseihen., täglich 2 Tassen leicht erwärmt trinken.
Abkochung: 20g (2EL) Haferfrüchte mit 1,5 l kaltem Wasser übergießen, unter häufigem Umrühren zum Kochen bringen, bis die Hälfte des Wassers eingekocht ist. Über den Tag verteilt trinken.

Äußere Anwendung

Vollbad: ca. 100 g geschnittenes Haferstroh mit 3 l Wasser kochen, abseihen und dem Badewasser zusetzen. Alternativ von der Tinktur 50–100 ml dem Badewasser hinzugegeben.

Fertigarzneimittel

Tinktur: Bei Bedarf mehrmals täglich 5–15 Tropfen

Monopräparate: Hafer naturreiner Heilpflanzensaft Schoenenberger

Vorsichtshinweise

Es sind bislang keine Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Kontraindikationen bekannt. Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen aufgrund einer Kontamination mit Gluten auftreten.

Quellen

[1] Ganz, C. (2017): Schweiz Z Ganzheitsmed 2017;29:225–227 DOI: 10.1159/000463376, https://www.karger.com/Article/Pdf/463376, zuletzt gesehen am 23.06.2022

[2] Bäumler, S. (2012): „Heilpflanzenpraxis heute – Heilpflanzenportraits“, 2. Auflage 2012: Elsevier GmbH, München. https://www.narayana-verlag.de/Heilpflanzenpraxis-Heute-Band-1-Siegfried-Baeumler/b13176

[3] Kommission E (1987): Erscheinungsdatum Bundesanzeiger: 15.10.1987., Heftnummer: 193., ATC-Code: D11PG. Monographie BGA/BfArM (Kommission E) https://buecher.heilpflanzen-welt.de/BGA-Kommission-E-Monographien/avenae-stramentum-haferstroh.htm

[4] Oberhofer, E. (2015): „Creme auf Haferbasis bessert Neurodermitis-Symptome.“ Ästhetische Dermatologie & Kosmetologie, Ausgabe 1/2015 veröffentlicht am 18.Februar 2015. https://doi.org/10.1007/s12634-015-0857-9

[5] Wied, S. (2016): „Hafer“ im Pschyrembel online: https://www.pschyrembel.de/Hafer/T045J , zuletzt gesehen am: 20.06.2022

[6] Bäumler, S. (2021): „Heilpflanzenpraxis heute – Rezepturen und Anwendung“, S. 1310. 3. Auflage 2021: Elsevier GmbH, München. Online: https://books.google.de/books?id=SCsNEAAAQBAJ